10.07.15

Natursteig Sieg I TrailRunning Etappe 2

Wie versprochen geht es auf der zweiten Etappe des Natursteigs Sieg bergauf & bergab über die Pfade auf den Sieghöhen zwischen Blankenberg und Hennef. Am Ende der Strecke gab es dann noch eine Überraschung!




Los geht es auf dem Parkplatz in Hennef-Stein unterhalb von Stadt Blankenberg. Die L333 wird überquert und man läuft Richtung Siegufer. Nach kurzer Wegstrecke überquert man den Fluß auf der Eisenbahnbrücke und hat einen tollen Blick auf die Burganlage von Blankenberg!
Burganlage Stadt Blankenberg



Die Strecke verläuft zunächst entlang von Feldern und gelangt dann zurück an das Siegufer!

Hintergrund - die Stachelhard
Siegufer hinter Auel

 Auf einen schattigen Waldweg folgt die Strecke dem Fluß siegaufwärts. Kurz hinter der Verzweigung am Hunnenbachtal geht es links in den Wald.


Zwischen Blankenberg und Merten

Im Klettermodus auf die Stachelhardt
An dieser Stelle geht es über einem Bergrücken steil bergauf! Die Steigung ist lang und heftig, sodaß man hier sehr schnell den "Klettermodus" eingelegt habe!  Die "alpine" Wegstrecke mit Sicherungsseilen endet an der "Stachelhardt", einer Stelle mit wunderschöner Aussicht und der Absprungstelle für Paraglider.


Aufstieg zur Stachelhardt


Hinter dem Aussichtspunkt an der Absprungschanze geht es geradeaus wieder in den Wald. Nach dem langen anstrengenden Aufstieg geht es nun, nicht ganz so steil, bergab. Achtung! Bei der Wegführung gibt es nach wenigen Metern eine Stelle, bei der man auf die genaue Strecke achten muss. Während ein breiter Weg talwärts führt, verläuft der Natursteig in einem Bogen nach links.

Abstieg von der Stachelhardt
Der weitere Weg ist gut markiert und endet im Tal auf einem waldwirtschaftlichen Weg. Man biegt links ein und folgt dem Weg bergauf. Nach kurzer Strecke auf diesem breiten Weg biegt der Natursteig links in einen schmalen unauffälligen Pfad ein. 

Single Trail nach Honscheid

Über diesen tollen Single-Trail ging es wieder bergauf bis zur kleinen Ortschaft Honscheid. An einer kleinen Kapelle erreicht man das Dorf und folgt den blauen Hinweisschildern. Schnell liegt der Ort hinter einem und es geht vorerst noch auf asphaltierten Wegen zwischen Wiesen und Waldrand bergab!

Von Honscheid Richtung Oberhallberg
 Lange genug um für die nächsten Anstiege "Kraft zu sammeln". Die Strecke geht im Wald (natürlich) wieder bergauf und nähert zieht oberhalb von Oberhallberg entlang.

unerwartete Hindernisse auf dem Natursteig - Nolana-Schafe!

Von hier ab ist es sehr abwechslungsreich. Nach Wiesen folgen Mischwälder, kurz darauf sonnige Abschnitte und im weiteren Verlauf kühle und dunkle Nadelwälder. Die Wege sind mal etwas breiter und kurz danach wieder schöne schmale Pfade. Am Ende dieses Streckenabschnitt verlässt man den Wald auf einem breiten Waldweg und erreicht die Ortschaft Driesch.

 

Der folgende Teil der Strecke wird dem Läufer, der schon einmal beim Halbmarathon, im Rahmen des Europalauf Hennef gestartet ist, sehr bekannt vorkommen! Hinter Driesch geht es wieder über Asphalt bergab. Sobald man den Wald verlässt gilt es mal wieder besonders aufmerksam zu sein! Scharf links und direkt wieder ansteigend verschwindet der Natursteig in einem Waldweg der oberhalb der Bröl verläuft.


"entlang der Bröl"

Auf und ab geht es weiter um später wieder das Höhenniveau der Bröl zu erreichen. Die Strecke folgt dem Fluß und es gilt hier noch einmal Kraft zu Tanken! Vor Müschmühle läuft man über den Bröhldamm bis zu der kleinen Brücke, die den Siegzufluss quert. 



Auf der anderen Flußseite geht es rechts weiter Richtung Hennef-Bröl. Nach Überquerung der Straße geht es direkt wieder in den Wald und zum letzen Mal bergauf :-) Auch diesmal verläuft die Strecke über schöne aber anstrengenden Single-Trails  bergauf.
 
letzter Aufstieg vor dem Ziel!
 Nach dem Anstieg erreicht man einen breiten waldwirtschaftlichen Weg. Für mich stellte sich hier die Frage, ob ich noch ein Stück über den Siegsteig (blaue Markierung) rechts weiter laufe, oder den offiziellen zurückführenden Weg (gelbe Markierung) Richtung Hennef bzw.Allner links nehme! Da ich den Weg Richtung Allner noch nicht kannte, bin ich diesem gefolgt.

Der Weg schlängelt sich am Waldhang entlang. Auch hier gilt es aufmerksam die Beschilderung zu beachten, denn es geht links in einem kleinen Pfad bergab. Dieser führt hinter das Gelände hinter Schloß Allner und verläuft parallel zum Park Richtung Schloßmauer.

Zum Schluß kommt die Überraschung!
Nach einer schmalen Kehre im Hang erreichte ich eine Treppe, die in ein dunkles Loch führte. Einmal runter und rechts in den grottenähnlichen Durchgang fand ich mich wenige Laufschritte später auf der anderen Seite der Schloßmauer wieder! Hinter mir lag der dunkle wirklich unscheinbare Durchgang, den ich vorher noch nie bemerkt hatte:-) Für mich endete die Etappe heute in Allner und von hier aus ging es zurück zum Parkplatz in Stein.

Fazit: Die Strecke ist für Läufer sehr anstrengend. Besonders der Anstieg zum "Stachelberg" ist hart! Wenn man die Strecke von Hennef nach Blankenberg läuft ist der Anstieg von der anderen Seite etwas moderater! Es geht häufig bergauf und bergab und aufgrund der Streckenlänge von ca. 17 km ist Sie nur für erfahrene und ambitioniere Läufer geeignet. Schöne Mischung aus breiteren und schmalen Wegen bzw. Pfaden!

Bis bald

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